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NMC | NIEDERHAUSER MENTAL       Martin Niederhauser | Burgdorf | active since 2011

Nomophobie

Sie schauen ständig ins Smartphone, weil Sie Angst haben, etwas zu verpassen? - Nomophobie beschreibt die Angst, nicht erreichbar zu sein. Wann die Handynutzung problematisch wird und was Sie dagegen tun können

Nomophobie bezeichnet die Angst, keinen Handykontakt zu haben und somit mobil nicht erreichbar zu sein. Bei Betroffenen kann das zu Nervosität und Angstzuständen bis hin zu Panikattacken führen.

Das Wort „Nomophobie“ ist eine Verkürzung von „No-Mobile-Phone-Phobia“, übersetzt "Kein-Mobiltelefon-Angst". Der Begriff wird 2008 erstmals erwähnt. Als verwandtes Phänomen gilt FOMO (vom Englischen „fear of missing out“). FOMO bezeichnet die Angst, irgendetwas zu verpassen bzw. permanent alles mitbekommen zu müssen, was sich in den jeweils abonnierten Social-Media-Netzwerken abspielt.

Was ist Nomophobie?

In den Medien wird Nomophobie oft gleichbedeutend mit "Handysucht" (problematische Handynutzung) verwendet. Das ist ungenau. Nomophobie ist nur eine mögliche Ausprägung von problematischer Handynutzung. Diese kann sich auch in ganz anderen Formen zeigen.

Nomophobie ist ein relativ neues Phänomen und beschreibt die Angst vor dem Zustand, über das Mobiltelefon nicht erreichbar zu sein. Die Angst vor einem Zustand der Unerreichbarkeit kann sich dabei auch auf andere Kommunikationsmittel, wie z.B. Tablet oder PC, übertragen. Abnehmende Akkulaufzeit, schlechte Netzverbindung oder das Vergessen des Gerätes kann bei Betroffenen zu Nervosität, Beklemmung und Angstzuständen bis hin zu Panikattacken führen.

Nicht jede Angst vor dem Gefühl, nicht erreichbar zu sein, ist jedoch als problematisch anzusehen.

Prinzipiell ist die Angst, etwas zu verpassen, wenn das Mobiltelefon unerwartet nicht benutzbar ist, nicht krankhaft. Es spiegelt lediglich die Bedeutung dieses Mediums und die Erwartungen, die damit verbunden sind, wider. <br><br>

Da das Phänomen bislang noch nicht ausreichend erforscht ist, kann von der "Nomophobie" nicht als eigenständige Erkrankung gesprochen werden. Dennoch kann sie im Rahmen psychischer Erkrankungen (z.B. Angst- oder Zwangsstörung, Persönlichkeitsstörung) beschrieben werden. Nomophobie tritt also meist in Kombination mit einer anderen psychischen Störung auf und weist auf die eigentliche Ursache einer zugrunde liegenden psychischen Erkrankung hin. <br><br>

Wie entsteht Nomophobie? Ursachen

Bei Nomophobie wird das Mobiltelefon meist exzessiv genutzt, um wichtige Informationen nicht zu verpassen. Je häufiger das Mobiltelefon verwendet wird, desto größer ist meist auch die Abhängigkeit von den Funktionen des Handys. Geht das Handy verloren oder ist man aufgrund eines Funklochs oder eines leeren Akkus kurzzeitig nicht erreichbar, kommt es zu einem subjektiv verschobenen, übermäßigen Angstempfinden.

Eine wichtige Ursache von Nomophobie ist die Angst, den Kontakt zu Freunden und Familie nicht lückenlos aufrechterhalten zu können. Durch diese Vorstellung wird die Verlustangst des Smartphones bei der Mehrheit der Betroffenen am stärksten geschürt. Anderen bietet das Smartphone die Sicherheit, in allen Lebenslangen schnell zu reagieren.

Ohne ihr Smartphone fühlen sich Betroffene weniger flexibel und fürchten, die Anforderungen des Alltags nicht mehr perfekt meistern zu können. Triebfedern  von Nomophobie sind generell die Angst vor Einsamkeit und innerer Leere oder das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit.

Nomophobie kann in Zusammenhang mit Angst- oder Zwangsstörungen, Verlustängsten, Angst vor Einsamkeit oder dem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit etc. auftreten. Eine Angst auslösende Situation kann in ihrer Bedrohlichkeit beispielsweise so überschätzt werden, dass eine unangemessene, sehr intensiv ausgeprägte Angstreaktion hervorgerufen wird und Betroffene seelisch und körperlich beeinträchtigt werden. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Menschen an einer übermäßigen Angst leiden, den Kontakt zu Familie oder Freunden nicht aufrechterhalten zu können, und daher versuchen, ständig und zu jedem Zeitpunkt erreichbar zu sein. Das Smartphone gibt Nomophobikern Sicherheit vor Isolation und dem Gefühl, verlassen zu werden. – Nicht jede Angst, nicht erreichbar zu sein, ist jedoch eine "Nomophobie".

Bei der Entstehung einer Nomophobie spielen andere Störungsbilder eine wichtige Rolle. Der Angst, nicht erreichbar zu sein, kann beispielsweise eine soziale Phobie vorangehen. In diesem Fall geht man davon aus, dass Menschen, die sich vor direkten sozialen Interaktionen fürchten (soziale Phobie), moderne Informationstechnologien wie Smartphones dazu verwenden, sich einerseits vor einem direkten Kontakt mit ihren Mitmenschen zu schützen, sich jedoch andererseits nach sozialen Kontakten sehnen – und dadurch die Unerreichbarkeit als Bedrohung erleben.


Wann tritt Nomophobie auf?

Die Furcht, nicht mehr am Informationsaustausch teilhaben zu können, wächst mit niedrigem Handyguthaben oder abnehmender Akkulaufzeit. Sie kann aber auch durch fehlende Funk- oder Internetverbindungen hervorgerufen werden.

Besonders in diesen Situationen bekommen Nomophobiker Panik davor, unerreichbar zu sein und legen deshalb das Smartphone kaum noch aus der Hand. Vor allem bei Problemen mit der Funk- oder Internetverbindung blicken Nomophobiker fast durchgehend auf ihr Handy, um eine wieder auftretende Funkverbindung sofort zu erkennen.

Besonders schlimm wird die Panik eines Nomophobikers, wenn das Smartphone abhanden gekommen ist.  Dabei tritt die gefürchtete Situation des absoluten Kommunikationsverlustes ein, der die Betroffenen permanent zu entgehen versuchen. In besonders schlimmen Fällen kann bereits der Gedanke an eine Unerreichbarkeit über das Smartphone bei Nomophobikern einen Angstschub auslösen.


Welche Symptome treten bei einer Nomophobie auf?  Typische Verhaltensweisen, die mit Nomophobie einhergehen, sind:

Kann das Handy, Tablet oder der PC aus bestimmten Gründen nicht genutzt werden (z.B. leerer Akku, kein Netz etc.), kann es bei Betroffenen zu folgenden Symptomen kommen:

  • Nervosität und innere Unruhe
  • depressive Verstimmung
  • Angstzustände bis hin zur Panik
  • Stress und Beklemmung
  • Schweißausbrüche, Zittern, Herzklopfen
  • Drang und Gier, das Smartphone zu benutzen

Das Verhalten von Nomophobikern kann sehr vielfältig und unterschiedlich ausgeprägt sein. Neben der ständigen Nutzung des Mobiltelefons, um die Situation eines Kommunikationsverlusts zu vermeiden, neigen Betroffene meist dazu:

  • ein oder mehrere Geräte zu besitzen, um im Notfall erreichbar zu sein
  • immer ein Akku-Ladegerät mit sich zu führen
  • ängstlich und nervös zu sein bei dem Gedanken, das Handy zu verlieren, es nicht in unmittelbarer Nähe zu haben  oder nicht verwenden zu können (z.B. kein Netz, kein Akku etc.)
  • Orte zu meiden, an denen das Mobiltelefon nicht genutzt werden kann (z.B. Tunnel, Flugzeug, Theater etc.)
  • ständig auf den Bildschirm des Geräts zu schauen, um zu sehen, ob neue Nachrichten oder Anrufe empfangen wurden
  • das Mobiltelefon Tag und Nacht eingeschaltet zu haben
  • neben dem Handy im Bett zu schlafen bzw. mit dem Handy einzuschlafenkaum soziale Interaktionen im "echten" Leben zu pflegen (face-to-face) und die Kommunikation via Handy, Tablet oder PC zu bevorzugen
  • Schulden oder große Kosten auf sich zu nehmen, um das Mobiltelefon um jeden Preis nutzen zu können
  • Entzugserscheinungen, wie Nervosität, Ängste und depressive Stimmung, bei ungewollter Abstinenz<br><br>
  • Drang und Gier nach dem Smartphone
  • Stress und Beklemmung bei ausgeschaltetem Mobiltelefon
  • Schweißausbrüche, Zittern, Herzklopfen, Angstzustände und Panik bei Unerreichbarkeit
  • Gefühl der "Nacktheit", wenn das Mobiltelefon zu Hause gelassen wurde
  • Eine Sucht nach dem Smartphone und der ständigen Erreichbarkeit liegt dann vor, wenn das Zücken des Mobiltelefons nicht mehr kontrolliert werden kann. Oftmals geht dieses Verhalten mit einer Internetsucht einher. Durch das Internet kann, neben der Pflege von sozialen Kontakten, nämlich jederzeit eine Frage oder ein Problem gelöst werden.

Die Situation des Kommunikationsverlusts versuchen Nomohobiker durch folgende Punkte zu vermeiden:

  • Jeder zweite schaltet das Smartphone nie aus.
  • Das Smartphone wird immer nah bei sich getragen, um es nicht zu verlieren.
  • Viele Nomophobiker besitzen ein zweites Mobiltelefon als Ersatz.

Wer ist von Nomophobie betroffen?

Eine Umfrage bei mehr als 2.150 Briten ergab 2012, dass 53% der Befragten Angst verspüren, wenn sie ihr Smartphone nicht nutzen können bzw. nicht über ihr Handy erreichbar sind. Diese Angst ist jedoch an sich keineswegs krankhaft. Weitere Untersuchungen legen aber nahe, dass bestimmte psychologische Kriterien in Zusammenhang mit dem Auftreten von Nomophobie bei Smartphone-Nutzern stehen. Dazu zählen u.a. folgende Persönlichkeitseigenschaften:

  • jüngeres Alter
  • negatives Selbstbild
  • mangelndes Selbstbewusstsein und geringes Selbstwertgefühl
  • Impulsivität
  • Sensation-Seeking (die Suche nach Abwechslung und neuen Erlebnissen, um immer wieder Spannungsreize zu erleben)

Von Nomophobie sind in erster Linie Smartphone-Nutzer betroffen. Mit Smartphones wird im Gegensatz zu früheren Handys längst nicht mehr nur noch telefoniert oder gesimst.

Die modernen Mobiltelefone sind kleine Multifunktionstalente. Neben fotografieren und spielen können Nutzer von Smartphones mittels Internetzugriff ganz leicht von unterwegs chatten, in sozialen Netzwerken surfen oder nach dem besten Restaurant in der Umgebung suchen. Dadurch nimmt das Smartphone bei vielen Nutzern eine Schlüsselrolle im Alltag ein.


Wie wird Nomophobie diagnostiziert?

Zur Feststellung einer Nomophobie gibt zunächst das eingehende Gespräch mit einem Facharzt (Psychiater)/Psychologen/Psychotherapeuten erste Aufschlüsse. Die Beantwortung eines standardisierten Fragebogens kann anschließend weitere Hinweise darauf geben, ob es sich tatsächlich um eine psychische Störung handelt oder nicht. Der Patient kann außerdem dazu angehalten werden, ein Angst-Tagebuch zu führen, um Verhaltensweisen und Symptome des Betroffenen besser analysieren zu können. Sind Ausmaß und Vorliegen der psychischen Störung geklärt, kann ein Behandlungsplan erstellt und mit der Therapie begonnen werden. Das Kunstwort Nomophobie beschreibt die Angst davor, über das Smartphone nicht erreichbar zu sein. Der Begriff stammt aus dem englischsprachigen Raum und ist die Abkürzung für "No-Mobile-Phone-Phobia". Dies bedeutet übersetzt so viel wie "Angst, kein Mobiltelefon zu haben". Eine Studie ergab im Jahr 2012, dass 66 Prozent der britischen Mobiltelefon-Nutzer Angst vor mobiler Unerreichbarkeit haben.

Auch in Deutschland tendieren Nutzer von Mobiltelefonen zu nomophobem Verhalten. Besonders stark betroffen sind Smartphone-Nutzer zwischen 18 und 25 Jahren. Oftmals nehmen Nomophobiker ihre Smartphones sogar mit zur Toilette und ins Bett. Generell scheinen Frauen häufiger unter Nomophobie zu leiden als Männer.


Wie wird Nomophobie behandelt Was hilft gegen die Smartphone-Sucht?

Psychologen setzten bei Phobien oftmals auf Konfrontationen mit der gefürchteten Situation. Daher empfiehlt es sich, sich der Unerreichbarkeit zu stellen und das Mobiltelefon täglich zu festgelegten Zeiten auszuschalten, um das enorme Verlangen nach dem Smartphone zu bekämpfen.  So können Betroffene erfahren, dass ein Leben ohne Smartphone durchaus möglich ist.

Desweiteren kann es helfen, das Smartphone zu verstauen und auf lautlos zu stellen. Besonders beim Essen oder im Büro sollte das Mobiltelefon nicht auf den Tisch gelegt werden. Mit diesen Tricks kann der ständige Blick auf das Gerät vermieden werden und auch die Anspannung, die durch das Handy verursacht wird, kann so mit der Zeit nachlassen.

Mittlerweile gibt es Suchteinrichtungen, die auf die Behandlung von Internetsucht spezialisiert sind und auch Nomophobie therapieren. Dort werden beispielsweise Verhaltensmuster erlernt, die den Blick aufs Smartphone ersetzen.

Die Therapie der Wahl besteht in erster Linie aus einer Kombination von Psychotherapie und der Behandlung mit Psychopharmaka. Die zugrunde liegende primäre psychische Störung ist zunächst in den Fokus zu stellen.

Vor allem die kognitive Verhaltentherapie hat sich bei der Behandlung von Nomophobie bisher als sehr wirksam erwiesen. Therapeuten setzen hier oft auf das Konfrontationsprinzip. Dabei werden Betroffene ermutigt, sich regelmäßig in Angst erzeugende Situationen zu begeben (z.B. das Handy bewusst zu Hause liegen zu lassen) und auftretende Ängste oder Symptome nicht zu unterdrücken, bis die Beschwerden abnehmen. Auch die direkte Interaktion mit anderen Menschen wird gefördert. Betroffene sollen lernen, ihren Alltag auch ohne ständige Handynutzung bewältigen zu können. Bewältigungsstrategien, wie z.B. Atem- oder Sportübungen, können helfen, sich vom übermäßigen Handykonsum bewusst abzulenken. Da es sich bei der Nomophobie um ein recht neues Phänomen handelt, gibt es bislang allerdings nur eine begrenzte Anzahl an wissenschaftlich akzeptierten und empirisch belegbaren Behandlungsmethoden.

Die 6 Zeichen der Handysucht


Die Handysucht hat einen Namen: Nomophobie. Psychologen haben eine Liste von Symptomen erstellt, die auf Smartphone-Abhängigkeit hindeuten.

Spätestens seit dem Verkaufsstart des ersten iPhones im Herbst 2007 hat sich unser Alltag nach und nach grundlegend verändert. Auf einmal wurde das Internet mobil und man konnte es quasi einfach so mit sich herumtragen. Heute, 8 Jahre später, sind wir dank Emails, Whatsapp-Nachrichten und Social Media Apps ständig online, up-to-date und erreichbar. Egal ob unterwegs am Weg zur Arbeit, oder am Abend vor dem Schlafengehen – das Smartphone ist unser ständiger Wegbegleiter. Wer das Handy länger als eine halbe Stunde außer Acht lassen muss, wird unruhig und hat Angst, etwas Weltbewegendes zu verpassen. Unsere größte Angst ist mittlerweile, das Smartphone zuhause zu vergessen oder gar zu verlieren!

Handysucht hat einen Namen

Natürlich kann man dieser globalen Vernetzung von Kommunikationskanälen auch viel Positives abgewinnen, keine Frage. Doch wenn man beobachten kann, dass die Mitmenschen zum Großteil nur noch in gebückter Haltung und auf einen Smartphone-Screen starrend die Straße runterlaufen, ist das vielleicht schon ein Grund zur Sorge. Die Allgegenwärtigkeit von Smartphones und unsere Abhängigkeit zu ihnen aus Angst, für soziale Kontakte unerreichbar zu sein, hat mittlerweile sogar einen Namen: Nomophobie.


Sind Sie handysüchtig?

Psychologen haben eine Liste von Symptomen ausgearbeitet, die auf eine Smartphone-Abhängigkeit hindeuten. Wenn man sich diese Liste anschaut, dann kommen einem einige Punkte fast unheimlich vertraut vor.

Zum Beispiel die Tatsache, dass wir uns unwohl und unruhig fühlen, wenn wir das Handy nicht jederzeit griffbereit in unserer unmittelbaren Nähe haben können.

Oder auch das ständige Checken von Nachrichten in sämtlichen Kanälen und das Bedürfnis, auf jeden noch so kleinen Kommentar sofort zu antworten.

Manchmal denken wir sogar, dass Smartphone in unserer Hosentasche habe gerade vibriert – nur um dann nachzusehen und festzustellen, dass das ein Irrtum war. Selbst diesem Symptom wurde ein Name gegeben: „Phantom Cellphone Vibration Syndrome“

Man hört auch nicht mehr richtig zu, was das Gegenüber zu sagen hat. Schließlich muss man auch noch nebenbei die Facebook Timeline hinunterscrollen und sehen, welche neuen Fotos bei Instagram hochgeladen wurden.

Bei Schülern kann eine eindeutige Verschlechterung der Leistungen beim Lernen auch mit der Handysucht zusammenhängen. Mittlerweile gibt es sogar Apps, die den Zugriff auf Social Media für eine gewisse Zeit blockieren, damit man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.


Auch wer nur mal kurz einkaufen geht und bemerkt, dass das Handy noch zuhause liegt und einfach umdrehen muss um es zu holen, erfüllt ein Kriterium der Nomophobie.

Kann man die Smartphone-Abhängigkeit einschränken?

Vielen Menschen ist durchaus bewusst, dass ihr Leben wahrscheinlich um einiges stressfreier wäre, wenn sie die ständige Angst, unerreichbar zu sein und deswegen etwas zu verpassen, ablegen könnten. Es gibt ein paar einfache Tipps, um den Umgang mit dem Smartphone besser in den Griff zu kriegen:

Niemals während dem Autofahren am Smartphone herumtippen. Unsere Aufmerksamkeit sollte auf den Verkehr gerichtet sein, und auf nichts anderes. Wer diese Regel nicht einhält, stellt nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für seine Mitmenschen dar.

Kein Handy in Bad und WC. Dieser Punkt bedarf wahrscheinlich kaum einer weiteren Erklärung. Stellen Sie sich alleine vor, wie viele Bakterien sich auf ihrer Handyoberfläche sammeln, wenn sie ihr Telefon nicht mal in den privatesten Momenten aus der Hand legen können

Nie wieder einschlafen, während man auf das Handy starrt. Sogar kurz vor dem Einschlafen sind viele noch ständig online. Hier ein Tweet gepostet, da ein Bild kommentiert … langweilig wird es auf Facebook, Twitter und Co. ja schließlich nie. Das blaue Licht, das von unseren Smartphone ausgestrahlt wird, lässt uns noch dazu viel schlechter einschlafen, weil es unserem Gehirn Wachheit vorgaukelt.

Das Handy abdrehen, wenn man mit Freunden unterwegs ist. Es ist doch traurig, wenn man seinen Freunden in der Realität gegenüber sitzt, und dann erst wieder nur in die virtuelle Welt abtaucht, weil man lieber auf sein Smartphone starrt. Versuchen Sie, ihr Handy komplett abzuschalten – nach einer Zeit wird es Ihnen garantiert immer leichter fallen.

Das Handy zuhause lassen. Für die wirklich „Mutigen“ gibt es natürlich noch einen radikalen Vorschlag: wenn es Ihnen möglich ist, verbringen sie Ihren Arbeitstag ganz ohne Smartphone. Es muss ja auch nicht gleich der ganze Tag sein, aber vielleicht zwei, drei Stunden?

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